DSA (Digitale Subtraktionsangiographie) und Interventionelle Radiologie

Die Interventionelle Radiologie ist ein neues Spezialgebiet der Radiologie, das sich schwerpunktmäßig mit der Diagnostik und Behandlung von Gefäßleiden und Tumorerkrankungen befasst.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Verengungen und/oder Verschlüsse von Arterien führen bei Belastung zu so starken Schmerzen, daß man dauernd stehen bleiben muß – sog. Schaufensterkrankheit.
Bei längerem Bestehen der Veränderungen stirbt das betroffene Gewebe ab. Werden die Veränderungen rechtzeitig erkannt, gibt es Abhilfe.
Bei der radiologischen Diagnostik wird für jeden Patienten die für ihn beste Methode durchgeführt. Ziel ist es, möglichst die Methode anzuwenden, die schmerzfrei ist, am wenigsten Komplikationen verursacht, kurze Untersuchungszeiten und in der Nachfolge wenig Beeinträchtigungen aufweist.
Für die Diagnostik stehen zur Verfügung die

  • CT-Angiographie
  • MR-Angiographie
  • CO2-Angiographie in DSA-Technik, bei Patienten die CT-/MRT-KM nicht vertragen
  • Katheter-Angiographie mittels DSA



Bei der Diagnostik und Therapie arbeiten hauptsächlich drei Fachgebiete zusammen

  • Radiologie/Interventionelle Radiologie
  • Gefäßchirurgie
  • Angiologie

Die Ergebnisse werden in täglich stattfindenden interdisziplinären Konferenzen besprochen und gemeinsam überlegt, welcher Gefäßverschluß von wem am besten behoben werden kann. Entweder kann der interventionelle Radiologe über einen Katheter das verengte Gefäß aufweiten und evtl. zusätzlich einen Stent (Röhrchen) einlegen, das das Gefäß offen hält. Ober aber der Gefäßchirurg legt operativ einen Bypass (eine Umgehung) an. Oder aber beide Fachspezialisten arbeiten gemeinsam im OP, um für den Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Unterstützt werden die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen durch eine weitere Expertin, eine Angiologin, deren Aufgabe die Aufdeckung und Dokumentation der bestehenden Veränderungen ist und auch die Nachsorge und Überprüfung der erzielten Ergebnisse.

Langanhaltende Erfolge werden jedoch nur erzielt werden, wenn auch der Patient seinen Beitrag leistet, z.B. durch Rauchverzicht, gesunde Lebensweise und Nutzung der wiedererlangten Mobilität durch Training.

 

Leistungsspektrum

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