Fragen zur Mammadiagnostik

Was gehört zur Mammadiagnostik?

Was muß ich beachten, wenn ich zur Mammographie gehe?

Was wollen wir mit der Mammadiagnostik erreichen?

Warum ist es notwendig, ein Mammakarzinom möglichst frühzeitig zu entdecken?

Wie groß ist das Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken?

Welches ist der größte Risikofaktor für das Entstehen einer Brustkrebserkrankung?

Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch eine Mammographie?

Kann durch die Mammographie, d. h. durch die Röntgenstrahlung Krebs entstehen?

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Warum ist das Zusammenpressen (Kompression) der Brust erforderlich?

Ab welcher Größe sind Gewebeveränderungen erkennbar?

Was entscheidet über die Genauigkeit bei der Mammographie?

Wie wird die Genauigkeit der Mammographie sichergestellt?

Wie hoch ist das mögliche Risiko der Mammographie im Verhältnis zu anderen Risiken?

Wann und wie häufig sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

Ist bei Brustimplantaten eine Mammographie notwendig?

Ist die Mammographie nach dem 70. Lebensjahr unnötig?

Warum muss unbedingt eine Mammographie durchgeführt werden?

Warum genügt es nicht, nur eine sonographische oder kernspintomographische Untersuchung durchzuführen?

Wofür wird die Sonographie eingesetzt?

Warum genügt die Sonographie als alleinige Untersuchungsmethode nicht?

Wie lange dauert es, bis mein Frauenarzt (überweisender Arzt) den Befund bekommt? Bekomme ich den Befund von Ihnen schon mündlich mitgeteilt?

Kann bei zweifelhaften Befunden die weitere Abklärung hier im Hause erfolgen (Sonographie, Kernspintomographie, PE, Op.)?

Wofür wird die MR-Mammographie eingesetzt?

Muß eine Mammographie auch durchgeführt werden, wenn die Brüste sehr klein sind und man alles gut tasten kann?


Was ist eine Biopsie?


Was ist eine stereotaktisch gesteuerte Biopsie?


Wann ist eine Markierung erforderlich?

 

 

 

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Was gehört zur Mammadiagnostik?

Die Mammadiagnostik beinhaltet die

  • Inspektion (Form, Beurteilung der Haut)
  • Palpation (klinische Untersuchung der Brust auf Knoten) und die
  • Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust jeweils in 2 Ebenen).

Durch die Mammographie können Tumore häufig in einem Stadium erkannt werden, in dem sie noch nicht tastbar sind.

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Was muß ich beachten, wenn ich zur Mammographie gehe?

Kein Puder-Deo benutzen, da diese evtl. auf dem Röntgenbild sichtbar
wird und dann zu Verwechslungen führen kann.

Nicht eincremen.
Die Brust rutscht dann zu leicht aus dem Gerät und es wird nicht alles
abgebildet.

Wenn planbar, möglichst in der 1. Zykluswoche, da dann das Gewebe
weniger Wasser eingelagert hat und damit weniger empfindlich ist
und im Röntgenbild weniger dicht.

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Was wollen wir mit der Mammadiagnostik erreichen?

  • (Früh-) Erkennung eines Mammakarzinoms und
  • Vermeidung unnötiger Operationen (von gutartigen Veränderungen)

In einigen Fällen sind ergänzende Methoden anzuwenden wie

  • Sonographie (Ultraschall)
  • Punktion (Feinnadelbiopsie, Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie)
  • Galaktographie
  • Zystenentleerung und Pneumozystographie
  • Kernspintomographie

Die Untersuchung ist abgeschlossen, wenn die Diagnose mit größtmöglicher Sicherheit gestellt ist.

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Warum ist es notwendig, ein Mammakarzinom möglichst frühzeitig zu entdecken?

  • Mortalitätsreduktion (d. h. Senkung der Sterblichkeit durch Mammakarzinom) und
  • Reduktion der Morbidität (durch möglichst kleine Eingriffe wie z. B. brusterhaltende Operationen)

Je früher ein Mammakarzinom entdeckt wird, um so kleiner ist es.
Je kleiner es ist, um so eher ist es lokal begrenzt und hat noch nicht gestreut (keine Metastasen).
Statistisch belegt ist, daß ein Mammakarzinom, das kleiner ist als 1 cm, zu 95 % geheilt werden kann.

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Wie groß ist das Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken?

10 %, d. h. jede 10. Frau bekommt ein Mammakarzinom.

  • Das Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter.
  • In Deutschland gibt es 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr.
  • 19.000 Frauen sterben pro Jahr an den Folgen eines Mammakarzinoms.
  • 1998 waren in Rheinland-Pfalz nur 40 % der entdeckten Mammakarzinome kleiner als 2 cm.

Dies kommt daher, daß in Deutschland Früherkennungsmammographien von den Krankenkassen nicht genehmigt und bezahlt werden, d. h. Tumore, die nicht tastbar sind, werden sehr spät erkannt.
Von den Krankenkassen werden als Früherkennungsmaßnahme nur Inspektion und Palpation genehmigt, Mammograhien nur bei sog. Risikopatientinnen.

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Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch eine Mammographie?

Die Strahlendosis beträgt je nach Dichte und Dicke der Brust 1 – 2 mGy, die Strahlenbelastung ca. 2,5 mSv.
Die Strahlenbelastung ist sehr gering und vergleichbar mit der natürlichen jährlichen Belastung durch ähnliche Strahlen aus Erde und Weltraum.
(Die Dosis ist seit der Einführung von folienhaltigen Systemen 10 x geringer als früher.)

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Kann durch die Mammographie, d. h. durch die Röntgenstrahlung Krebs entstehen?

Dieses ist sehr unwahrscheinlich. Das Strahlenrisiko ist ein theoretisch geschätztes Risiko, wobei das größtmögliche Risiko erfaßt wird.
Würde man 100.000 Frauen im 45. Lebensjahr mit 2,5 mGy bestrahlen, dann würde während der gesamten Lebenszeit dieser Frauen eine an Krebs erkranken, der in 50 % zum Tode führen könnte.
(Die mittlere Lebenserwartung der Frauen beträgt zur Zeit ca. 82 Jahre.)

Das Risiko ist vergleichbar mit dem Todesrisiko 15 Minuten lang als 60jährige zu leben.
Viel höher ist jedoch das Risiko, bei Unterlassung der Mammographie ein Karzinom nicht oder zu spät zu entdecken.

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Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Um gute Mammographiebilder zu erstellen, ist es notwendig, die Brust zu komprimieren (möglichst flach auszustreichen).
Bei Frauen, die ohnehin schon Schmerzen haben, ist dieses schmerzhaft. Die Radiologie- assistentin wird aber immer bestrebt sein, mit der Frau zu sprechen und auf deren Empfindungen Rücksicht zu nehmen.

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Ab welcher Größe sind Gewebeveränderungen erkennbar?

In einer fettreichen Brust sind Veränderungen bereits ab einer Größe von 1 – 2 mm erkennbar, insbesondere wenn es sich um Mikrokalk handelt.
Fast 50 % aller Mammakarzinome werden durch Mikrokalk aufgedeckt.
In einer dichten Brust sind auch größere Veränderungen zum Teil nicht erkennbar, d. h. es müssen dann Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden (am häufigsten die Sonographie).

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Warum genügt die Sonographie als alleinige Untersuchungsmethode nicht?

Die Mammographie hat die größte Erkennungsrate von Frühveränderungen eines Mammakarzinoms wie Mikrokalk und Architekturstörungen des Gewebes.
Der Ultraschall kann diese frühen Veränderungen nicht nachweisen.

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Ist bei Brustimplantaten eine Mammographie notwendig?

Auch Frauen mit Brustimplantaten sollten Mammographien vornehmen lassen. Häufig sind jedoch ergänzende Untersuchungsverfahren notwendig wie z.B. Ultraschall oder Kernspintomographie.
(Die Kernspintomographie ist bei Implantaten jedoch keine Kassenleistung).

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Ist die Mammographie nach dem 70. Lebensjahr unnötig?

Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Je älter man wird, um so größer ist das Brustkrebsrisiko.
Bei Frauen aller Altersgruppen sind die Überlebenschancen bei möglichst frühzeitiger Erkennung von Brustkrebs sehr hoch.

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Kann bei zweifelhaften Befunden die weitere Abklärung hier im Hause erfolgen (Sonographie, Kernspintomographie, PE, Op.)?

Sind weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich, so können diese sofort durchgeführt werden.

  • Sonographie
  • Abstrich
  • Galaktographie
  • Punktion
  • Pneumozystographie

Für die Kernspintomographie muß ein Termin vereinbart werden.
Alle notwendigen Operationen können hier im Haus durchgeführt werden (falls die Patientin keinen anderen Wunsch hat).

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Wie lange dauert es, bis mein Frauenarzt (überweisender Arzt) den Befund bekommt? Bekomme ich den Befund von Ihnen schon mündlich mitgeteilt?

  • Der Befund wird mit Ihnen sofort besprochen.
  • Wird ein Karzinom entdeckt, werden mit dem überweisenden Arzt der Befund und weiterführende Maßnahmen telefonisch besprochen.

Ein ausführlicher Brief wird in Ruhe und nach erneuter intensiver Betrachtung der Mammographiebilder diktiert, durch einen 2. Untersucher kontrolliert (Doppelbefundung) und mit der Post versandt.

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Wann und wie häufig sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

Mammakarzinome sind am häufigsten im 50. bis 59. Lebensjahr,
die Karzinomvorstufen ab dem 40. Lebensjahr.
Die American Cancer Society empfiehlt die Mammographie

  • ab dem 40. Lebensjahr in 1- bis 2jährigen Abständen

ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich.

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Wofür wird die Sonographie eingesetzt?

  • bei dichtem Mammagewebe
  • bei knotigen Tastbefunden
  • bei rundlichen Verschattungen in der Mammographie (zur Unterscheidung von Zysten, gut- oder bösartigen Veränderungen)

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Wofür wird die MR-Mammographie eingesetzt?

Die Krankenkassen genehmigen den Einsatz

  • Zum Rezidivausschluß (frühestens 6 Monate nach Operation oder 12 Monate nach Beendigung der Bestrahlungstherapie) eines histologisch gesicherten Mammakarzinoms nach brusterhaltender Therapie, auch nach Wiederaufbauplastik, für den Fall, daß eine vorausgegangene mammographische und sonographische Untersuchung die Dignität des Rezidivs nicht klären konnte.
  • Zur Primärtumorsuche bei axillärer/n Lymphknotenmetastase/n, deren histologische Morphologie ein Mammakarzinom nicht ausschließt, wenn ein Primärtumor weder klinisch noch mittels mammographischer und sonographischer Untersuchung dargestellt werden konnte.

Die Gesellschaft für Senologie (Senologie = Wissenschaft von der weiblichen Brust), ein Zusammenschluß von Frauenärzten, Radiologen und Pathologen sieht weitere Indikationen

  • präoperative Abklärung der Tumorausdehnung
  • Nachweis bzw. Ausschluß von Multifokalität
  • dichte Brust bei erhöhtem Risiko
  • Verlaufskontrolle bei Chemotherapie
  • familiäres Mammakarzinom
  • ausgewählte Problemfälle
  • Prothesendefekte

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Was entscheidet über die Genauigkeit bei der Mammographie?

  • gute Geräte
  • gute Einstelltechnik (durch die Röntgenassistentin)
  • gute Kenntnisse des Arztes

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Wie wird die Genauigkeit der Mammographie sichergestellt?

Es werden täglich Konstanzprüfungen der Ausleseeinheiten und Sichtprüfungen der Befundungsmonitore und monatlich eine Konstanzprüfung des Mammographiegerätes vorgenommen.
Zusätzlich werden jährlich die von uns angefertigten Mammographiebilder stichprobenartig durch sowohl die Ärztliche Stelle als auch die kassenärztliche Vereinigung überprüft.
TÜV-Prüfung aller Geräte alle fünf Jahre.

Wir lassen zusätzlich freiwillig einmal jährlich eine technische Prüfung durchführen, durch den Qualitätsring Radiologie QRR.


Einstelltechnik (Röntgenassistentin)

  • Training auf externen Fortbildungskursen
  • Training in der Abteilung (in unserer Abteilung z. B. durch die Chef-MRA des Ausbildungszentrums in Nijmwegen)
  • Regelmäßige Kontrollen der Mammographiebilder entsprechend den Europäischen Richtlinien.

Ärzte

  • interne und externe Fortbildungen
  • Doppelbefundung
  • Dokumentation von OP-Ergebnis
  • Histologie in Fallsammlung (Feed back)
  • interdisziplinäre und interprofessionelle Tumorkonferenz
  • gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen

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Wie hoch ist das mögliche Risiko der Mammographie im Verhältnis zu anderen Risiken?

Das Risiko einer Mammographie entspricht:

  • 8.000 km mit dem Flugzeug reisen
  • 700 km mit dem Auto fahren
  • 3 Zigaretten täglich rauchen
  • 15 Minuten leben in einem Alter von 65 Jahren


Bei einer optimalen technischen Ausrüstung, einer qualitativ einwandfrei durchgeführten Untersuchung und bei einer korrekten Befundung durch den Arzt kann die Mammographie heute als ein sehr nützliches Verfahren angesehen werden, dass nicht nur die Krankheitserkennung zulässt, sondern bei sinnvoller Anwendung im Rahmen von Früherkennungsprogrammen in der Lage ist, die Sterblichkeitsrate durch Brustkrebs zu senken.

Quelle:
Mammadignostik für MTRA und Ärzte, Springer Verlag 2002

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Welches ist der größte Risikofaktor für das Entstehen einer Brustkrebserkrankung?

Der wichtigste Risikofaktor für eine Brustkrebs-Entstehung ist das Alter. Qualitätsgesicherte Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen sind unabhängig von verschiedenen Erkrankungsrisiken für jede Frau nützlich, deren Alter eine höhere Erkrankungsrate erwarten lässt.
Der individuelle Nutzen der Mammographie überwiegt ab dem 40. Lebensjahr, die sich aus der Strahlenexposition ergebenden Risiken. Das Optimum des Verhältnisses aus Nutzen und Risiko liegt zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr.

Quelle:
Konsensus-Konferenz am 24. und 25.02.2000, Bonn

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Warum muss unbedingt eine Mammographie durchgeführt werden? Warum genügt es nicht, nur eine sonographische oder kernspintomographische Untersuchung durchzuführen?

Die Mammographie ist zur Zeit die einzige für die Erkennung von Brustkrebsvorstufen oder frühen Tumorstadien allgemein als wirksam anerkannte Methode, weil nur mit ihr Mikrokalk nachgewiesen werden kann.
Mikrokalk ist in vielen Fällen das Frühzeichen einer Krebsvorstufe.

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Warum ist das Zusammenpressen (Kompression) der Brust erforderlich?

  • Verringerung der Strahlendosis, d.h. es werden weniger Röntgenstrahlen benötigt,
  • Detailunterschiede im Gewebe können besser erkannt werden durch besseren Objektkontrast
  • Bessere Bildqualität durch höhere Schärfe
  • verwackelte Aufnahmen sind ausgeschlossen (geringe Bewegungsunschärfe)
  • gleichmäßige Belichtung der Aufnahmen

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Muß eine Mammographie auch durchgeführt werden, wenn die Brüste sehr klein sind und man alles gut tasten kann?

Die Größe der Brust hat keinerlei Einfluß auf die Krebserkrankung. Sicherlich kann bei kleinen Brüsten ein Knoten früher ertastet werden. Krebsvorstufen und sehr kleine Karzinome führen jedoch nicht zu einem Tastbefund und würden daher der frühzeitigen Diagnose entgehen und die Heilungschancen verschlechtern.

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Was ist eine Biopsie?

Eine Biopsie ist die Entnahme einer Gewebeprobe mit Hilfe einer speziellen Nadel. Die Einstichstelle wird örtlich betäubt, so daß die Untersuchung schmerzfrei ist.
Die Gewebeentnahme erfolgt entweder unter Ultraschallkontrolle bei Herdbefunden, oder durch eine Stereotaxie bei Mikrokalk.
Die Biopsie ist eine schnelle und zuverlässige Methode und vermeidet in einigen Fällen einen Krankenhausaufenthalt.

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Was ist eine stereotaktisch gesteuerte Biopsie?

Die stereotaktisch gesteuerte Biopsie wird bei nachgewiesenen Mikrokalkbezirken angewendet.
Sie ist ein Verfahren zur genauen Bestimmung der Position der Mikroverkalkungen in drei Dimensionen (X-Y- u. Z-Koordinaten). Wenn die stereotaktischen Koordinaten bestimmt sind, wird eine Biopsieeinrichtung befestigt, mit deren Hilfe die Gewebeentnahme an der genau richtigen Stelle erfolgen kann.
Das Gewebe wird vom Pathologen mikroskopisch untersucht.

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Wann ist eine Markierung erforderlich?

Wenn ein abklärungsbedürftiger Befund in der Brust besteht, der nicht tastbar ist und auch sonographisch nicht nachweisbar, sondern nur aus gruppiertem Mikrokalk besteht. In diesen Fällen wäre es ohne Markierung nahezu unmöglich, diesen Befund exakt herauszuoperieren.
Aus diesem Grund wird der Befund mammographisch markiert, indem am Mammographiegerät unter Bildkontrolle ein Markierungsdraht eingeführt wird als Orientierungshilfe für den Operateur.

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