Indikationen

Im Marienhaus Klinikum St. Antonius werden Erwachsene behandelt, die an einer der folgenden Krankheiten/Störungen leiden:

  • Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
    - z.B. wahnhafte Veränderungen der Wahrnehmungsverarbeitung
    - z.B. realitätsunangepasste Gefühle der Bedrohung oder Beeinträchtigung
    - z.B. psychotisch bedingte Einschränkung der Vitalität und Aktivität
  • Depressionen
    - z.B. schwere Beeinträchtigung der Stimmung und des Antriebs
    - z.B. überwältigende Schuldgefühle
    - z.B. lebensmüde Krisen
  • Maniforme Zustände
    - z.B. unrealistisch übersteigertes Aktivitäts- und Leistungsbedürfnis
    - z.B. ungebremstes Kaufbedürfnis
  • Persönlichkeitsstörungen
    - z.B. Borderline-Störungen
    - z.B. übermäßige Abhängigkeit und Selbstunsicherheit
    - z.B. tiefgreifende Störungen der sozialen Bindungsfähigkeit
  • Belastungs- und Konfliktreaktionen
    - z.B. depressive Entwicklung bei anhaltenden familiären Konflikten
    - z.B. Blockierung der Leistungsfähigkeit bei außergewöhnlicher beruflicher Belastung
  • Zustände nach Traumatisierung
    - z.B. schwere Ängste nach Unglücks-/Katastrophenerfahrungen
    - z.B. Schwierigkeiten im Umgang mit menschlicher Nähe nach Erfahrung sexuellen Missbrauchs
  • Abhängigkeitserkrankungen in Zusammenhang mit Persönlichkeitsstörungen oder neurotischen Erkrankungen
    - z.B. regelmäßiger Konsum von Alkohol als "Problemlöser"
    - z.B. regelmäßige Einnahme von Beruhigungsmitteln wegen beruflichem Stress
  • Angsterkrankungen (Phobien)
    - z.B. plötzlich auftretende Panik und Angst vor Kontrollverlust
    - z.B. Angst, die eigene Wohnung zu verlassen
    - z.B. Angst, mit dem Auto zu fahren
  • Zwangserkrankungen
    - z.B. unbezähmbarer Drang, sich immer wieder zu waschen
    - z.B. Bedürfnis, die eigenen Handlungen trotz besseren Wissens immer wieder zu kontrollieren
  • Selbstwertstörungen
    - z.B. anhaltende unbegründete Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit
    - z.B. ständiges Gefühl der Minderwertigkeit anderen Menschen gegenüber
  • Psychosomatische Erkrankungen
    - z.B. körperliche Beschwerden (wie Kopf- oder Rückenschmerzen) ohne organische Ursachen
    - z.B. krankhafte körperliche Veränderungen (z.B. Magengeschwüre) aufgrund andauernder seelischer Belastungen
  • Hirnorganische Erkrankungen
    - z.B. tiefgreifende Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses
    - z.B. Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Entgiftungsnotwendigkeit bei akuter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenintoxikation