Therapieablauf in der Tagesklinik
Therapieablauf in der Tagesklinik
Die tägliche Behandlung beginnt um 8.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr.
Es ist wichtig, dass bei der Aufnahme zusätzlich eine Einweisung des behandelnden Arztes – keine Überweisung! - mitgebracht wird. Die Behandlung ist auf insgesamt 15 Behandlungstage ausgerichtet.
Nach der ersten Kontaktaufnahme erhält der Patient einen Schmerzfragebogen, den er vollständig ausgefüllt mit allen verfügbaren Befunden zurückschickt.
Nach Sichtung der Unterlagen findet eine ärztliche, psychologische und physiotherapeutische Aufnahmeuntersuchung statt. Im weiteren Verlauf wird das Vorgehen abgesprochen. Es findet eine einzeltherapeutische Behandlung in der Gruppe statt.
Der Patient durchläuft ein strukturiertes, interdisziplinäres Behandlungsprogramm. Dieses Programm setzt sich aus medizinischen, physiotherapeutischen und psychologisch-schmerztherapeutischen Bausteinen zusammen (multimodales Therapiekonzept). Die einzelnen Bausteine finden über den Tag verteilt zu festen Terminen statt, sowohl innerhalb von Gruppenanwendungen, aber auch innerhalb von einzeltherapeutischen Maßnahmen. So ergibt sich ein "Netzwerk" unterschiedlicher Maßnahmen. Ziel der Behandlung ist es, dem Patienten möglichst viele Techniken im Sinne der Selbsthilfe zu vermitteln, die er dann langfristig im alltäglichen Kontext einsetzen kann. Grundlage dafür liefert ein bio-psycho-soziales Schmerzmodell.